Unter Einwirken von engagierten Jurastudenten wurde der Club im April 2002 als “Debattierclub Marburg Hartshornes Haus” gegründet. Seit der Gründung organisierte der Club wöchentliche Debatten und zog so eine Reihe von Studierenden an, die Spaß am gepflegten Streit mit Kommilitonen aus verschiedensten Fachbereichen hatten und ihre rhetorischen Fertigkeiten verbessern wollten. Knapp 10 Jahre nach der Entstehung wurde der Debattierclub am 30.01. 2012 als Verein gegründet und anschließend unter dem Namen “Brüder Grimm Debattierclub Marburg e.V.” ins Vereinsregister eingetragen.
Neben den zahlreichen clubinternen wöchentlichen Debatten hat der Club seit vielen Jahren Showdebatten im Historischen Rathaussaal organisiert und sich durch das Duell “Professoren vs. Studenten” im vielfältigen kulturellen Angebot Marburgs etabliert. Darüber hinaus war der Club seit der Gründung Veranstalter von zwei nationalen Debattierturnieren: Im April 2006 fand die Westdeutsche Meisterschaft in Marburg statt und am Pfingstwochenende 2012 der Brüder Grimm Cup, der fortan ein fester Bestandteil der alljährlichen Debattierszene sein soll. Zudem wird der Verein im März 2013 erstmals eine renommierte ZEIT DEBATTE ausrichten.
Aus sportlicher Sicht gehört der zweimallige Gewinn des Nachwuchspreises der Deutschen Debattiergesellschaft (2006 durch Jan Kastell und 2012 durch Tobias Kube) zu den größten Erfolgen des Clubs, wodurch Marburg im nationalen Vergleich sogar Spitzenreiter im Gewinnen dieses Preises ist. Des Weiteren war der Brüder Grimm Debattierclub Marburg in der Debattiersaison 2011/ 2012 der aktivste Club auf Turnieren und konnte durch kontinuierliche Leistungssteigerungen einen vielversprechenden 4. Platz in der Saisonabschlusstabelle der Freien Debattierliga (FDL) erreichen. Beim Gutenberg-Cup im Oktober 2012 in Mainz konnte der Verein erstmals ein Turnier im Rahmen der FDL gewinnen. Außerdem überzeugte der Verein in den zurückliegenden beiden Jahren durch hervorragende Jurierqualität und war so auf unzähligen Turnieren mit einem Juror im Finale vertreten, während mit Ruben Brandhofer, Philip Schröder und Tobias Kube auch erstmals Marburger Debattierer dem Chefjurorenpanel eines nationalen Debattierturniers angehörten.