Willkommen zurück in der Märchenstadt – Der Brüder Grimm Cup 2013

Am 18./19. Mai findet der Brüder Grimm Cup 2013 in Marburg statt. Damit laden die Mittelhessenbgc20131 nach der erst wenige Monate zurückliegenden ZEIT DEBATTE erneut zum Debattierwettstreit an die Lahn ein. Dieses Turnier bietet damit die letzte Möglichkeit, sich auf die zwei Wochen später in München stattfindende Deutschsprachige Debattiermeisterschaft (DDM) vorzubereiten. Dementsprechend ist das Teilnehmerfeld gespickt mit vielen Teams, die auch auf der DDM in der gleichen Konstellation antreten und den Brüder Grimm Cup als Generalprobe nutzen. Insgesamt werden 15 Teams aus 13 Debattierclubs das Turnier bestreiten.

Die inhaltliche Leitung des Brüder Grimm Cups mit seinen vier Vorrunden am Samstag sowie Halbfinale und Finale am Sonntag übernehmen die Chefjuroren Philipp Stiel und Anja Pfeffermann.

Die Turnierteilnehmer werden während des gesamten Wochenendes in den zauberhaften Fachwerkhäusern Marburgs durch Crash-Plätze untergebracht. Um der noch jungen Vereinstradition gerecht zu werden, wird auch der Brüder Grimm Cup 2013 erneut im Zeichen der Märchen stehen. So verspricht der Club wie schon im Vorjahr eine Märchenwanderung auf dem “Grimm-Dich-Pfad” (einem Märchenpfad durch die Marburger Oberstadt mit vielen Märchenfiguren) am Freitagabend, um sich mit märchenhaften Stehgreifreden auf das Turnier einzustimmen und die Schönheit Marburgs genießen zu können.

FDL freie debattierligaDas Turnier ist Teil der Freien Debattierliga (FDL) und verspricht einen spannenden Kampf vor allem um Platz 2 der Tabelle: Während Mainz der erste Platz kaum noch zu nehmen scheint, liegen Marburg, Berlin, Münster und Aachen eng bei einander und sind beim Brüder Grimm Cup alle vertreten. Der aktuelle Stand kann auf dem FDL-Blog eingesehen werden. Die FDL ist der Zusammenschluss dezentral organisierter Debattierturniere im deutschsprachigen Raum zu einem gemeinsamen, ganzjährigen Wettbewerb, mit dem Ziel die erfolgreichsten Clubs als auch Einzelredner zu ermitteln. Das gesamte Regelwerk der FDL ist online einsehbar.

Debatten in der Oberhessischen Presse

Für die Oberhessische Presse (OP) debattieren wir im Sommersemester nun jede Woche ein aktuelles Thema. Das Thema stellt die OP und nach Positionsauslosung sowie einer 10-minütigen Vorbereitungszeit haben zwei Leute jeweils 3 mal 30 Sekunden Redezeit. Die OP nimmt die Debatte auf und druckt sie ab. Einen Einführungsartikel zu der Debattenreihe findet ihr im Universum. In der ersten Woche traten Anne Suffel und Tobias Kube gegeneinander an und erörterten die Frage, ob es nach den Siegen der deutschen gegen die spanischen Mannschaften in der Champions League nun einen Machtwechsel im europäischen Fußball gibt. Hier könnt ihr abstimmen, wer die Debatte für sich entschieden hat!

Debattier-Workshop am 04.05.

Liebe Leute,
am Samstag veranstalten wir einen vereinsinternen Debattier-Workshop. Nach einem kurzen Einstieg für Neulinge soll es weiter gehen mit ein paar Tipps für Fortgeschrittene und letztlich soll v.a. möglichst viel geübt und debattiert werden können. Nebenher gibt es Getränke und Knabbereien aus der Vereinskasse, mittags geht es in die Mensa und abends kann der Abend gemeinsam ausklingen. Stattfinden wird das Ganze von 10:00 bis ca. 19:00 Uhr im Psychologischen Institut (Gutenbergstraße 18) im Seminarraum S3 – das ist im Erdgeschoss gleich unten links neben dem Eingangsbereich. Wer erst etwas später kommen kann oder früher wieder los muss, ist auch herzlich willkommen. Also, kommet zahlreich und lasset uns einen schönen Tag zusammen verbringen!

Zu Gast bei der Ostdeutschen Meisterschaft in Jena

Am 20./21.04.2013 fanden die Regionalmeisterschaften als Qualifikationsturnier für die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft (DDM) in München (30.05.-02.06.) in Iserlohn (Regio West), Jena, (Regio Ost) und Ingolstadt (Regio Süd) statt. Marburg wurde hierbei der Ostdeutschen Meisterschaft in Jena zugeteilt und dort traf unser DDM-Team mit Ruben, Philip und Tobi auf viele andere Teams, die sich auf den Regios für die DDM bewähren wollten.

Bereits am Freitagabend angereist, verbrachten wir zunächst einen netten Abend in der thüringischen Studentenstadt, bevor dann am Samstag das Turnier mit leichter Verzögerung begann. In vier Vorrunden traten wir gegen Teams aus Berlin, Dresden und Potsdam an und kämpften einmal als Fraktionsfreie Redner um viele Punkte. Die Vorrunden liefen für uns nicht allzu gut – dennoch schafften wir mit einem hauchdünnen Vorsprung als 4. Team den Break ins Halbfinale.

Im Halbfinale am Sonntag traten wir gegen das nach Vorrunden führende Team aus Berlin um Dessislava Kirova an und hatten hierbei als Regierung zum Thema “Gegeben ein Land setzt militärische Drohnen ein: Sollen Tapferkeitsauszeichungen an Drohnenlenker vergeben werden?” einen sehr schweren Stand. Wir schlugen uns wacker und mussten uns letztlich nur knapp mit 225:233 gegen Berlin geschlagen geben. Tobi schaffte als Fraktionsfreier Redner den Sprung ins Finale.

Im Finale, welches von unserem Juror Carsten präsidiert wurde, trafen dann Berlin und Jena aufeinander. Das Finalthema war auf allen drei Regionalmeisterschaften gleich und lautete: “Sollen Homosexuelle Paare das volle Adoptionsrecht erhalten?”. Hier konnten sich mit einem knappen Vorsprung von 7 Punkten die Lokalmatadoren aus Jena (Friederike Meyer zur Wendischhoff, Jonathan Scholbach und Severin Weingarten) als Opposition gegen Berlin durchsetzen und sich somit 3 Startplätze für die DDM erkämpfen.

Neben der Tatsache, dass die Rahmenbedingungen des Turniers sehr schön waren (Hotel zum Übernachten, super Buffett am Samstagabend, schöne Debattierräume), müssen zwei Dinge jedoch als kritisch bewertet werden. 1) Durch den im Sommer auf Antrag Jenas vom VDCH gefassten Beschluss, war es Ausrichtern einer Regionalmeisterschaft (oder einer ZEIT DEBATTE) erstmals erlaubt, am eigenen Turnier mit einem Team (oder auch mehreren) teilzunehmen. Aus Jena traten hierbei drei reguläre Teams sowie ein Springerteam an. Dies hatte leider zur Folge, dass die “Man-Power” an Helfern sich in den Debattenräumen befand und die Organisation nicht ganz so reibungslos lief, wie aus früheren Turnieren der Jenaer gewohnt. 2) In Jena fand mit 24 Teams die größte Regionalmeisterschaft aller Zeiten statt. Für die 8 Debattierräume standen jedoch nur 17 Juroren zu Verfügung, von denen knapp die Hälfte erstmals auf einem Turnier jurierte. Um die Jurierqualität und einen fairen Ausgang auf einem solch großen und wichtigen Turnier zu gewährleisten, wäre es daher essenziell, wenn a) die teilnehmenden Clubs sich stärker als bisher verpflichtet fühlten, gute Juroren mitzuschicken und b) die ausrichtenden Clubs ebenfalls dafür Sorge trügen, Juroren aus den eigenen Reihen zu stellen. Zudem war leider wie schon auf vorherigen Turnieren der aktuellen Debattiersaison festzustellen, dass derzeit sehr unterschiedliche Vorstellungen unter den Juroren kursieren, in welchem Maße die Punkteskala in OPD ausgeschöpft werden sollte. Vor diesem Hintergrund scheint die geplante Eichdebatte vor dem DDM sehr sinnvoll und notwendig.

So kehrten wir mit eher gemischten Gefühlen aus Jena zurück und blicken gespannt auf die DDM in München.

Marburg Anton im Finale des Potsdamer Punk Turniers

Vom 12.-14.04. fand in Potsdam ein Punk Turnier im Rahmen der Freien Debattierliga statt (FDL). Hierbei schlossen sich Philip Schröder und Tobias Kube mit ihrem Mainzer Freund Daniil Pakhomenko zusammen und traten als Team Marburg Anton an. Für unser Mixed-Team verlief das Turnier trotz einiger ungewöhnlicher und grenzwertiger Themen außerordentlich gut: Nach fünf Vorrunden rangierte Marburg Anton mit fast 50 Punkten Vorsprung auf Platz 1 im Team-Tab und im Einzelredner-Tab auf den Plätzen 3,4 und 5.

Im Halbfinale setzten wir uns zum Thema “Sollen wissenschaftliche Texte frei verfügbar sein?” gegen ein Team aus Berlin mit 236:174 durch und zogen souverän ins Finale ein. Hier trafen wir dann auf ein starkes Team aus Münster, das Thema lautete: “Soll das Internet sonntags abgeschaltet werden?”. In einer qualitativ sehr hochwertigen Finaldebatte mussten wir uns letztlich mit hauchdünnem Rückstand 256:258 geschlagen geben.

Mit dem zweiten Platz in Potsdam rangieren wir nun weiter hinter Mainz auf Platz 2 in der FDL und blicken gespannt auf den Saison-Endspurt. Weitere Infos zum Potsdamer Turnier sind auf der achtenminute zu finden.